Kirchen & Kapellen

Marienkirche
Zur Schmerzhaften Mutter Ittenbach

Bis 1667 war Ittenbach eine Filiale von Königswinter, 1660 erbauten die Einwohner eine Kapelle mit Steinen der Burgruine vom Drachenfels. 1827 musste die kleine Kapelle wegen Baufälligkeit abgerissen werden.

1833 wurde mit dem Kirchbau begonnen, der aber erst 1839 fertiggestellt wurde. Sie wurde wie die alte Kapelle der schmerzhaften Mutter geweiht. Pfr. Scheurer aus Honnef schenkte der Pfarrei den im Rennaissancestil gehaltenen Hauptaltar, den Pfr. Hambüchen später durch den Bildhauer Alfons Achilles umgestalten ließ. Pfr. Scheurer schenkte der Gemeinde eine Orgel, die früher in der Kirche Oberkassel gestandenen hatte. Sie wurde mehrmals erweitert und 1982 durch die Seifert – Orgel ersetzt. 1894 wurde mit dem Bau des Kirchturms begonnen.

Unter Pfr. Hambüchen (1943 – 82) erlebte die Pfarrei eine Hochblüte. Ittenbach entwickelte sich so zu einem kleinen Wallfahrtsort. Das Wallfahrtsbild zur „Mutter der Vermissten“ schuf 1946 die Ursuline M. Coelestine, eine Schwester von Pfr. Hambüchen. Kriegsschäden an der Kirche wurden beseitigt, Marienkapelle und eine Beichtkapelle angebaut. Die Fenster, von Schwester M. Coelstine entworfen, wurden eingesetzt, die Orgel wurde repariert. 1964 erhielt die Pfarrei 5 neue Glocken aus der Glockengießerei Mabilon in Saarburg. 1969/70 wurde die Kirche erweitert und 1970 von Kardinal Höffner konsekriert. Unter Pfr. Udo M. Schiffers wurde die Pfarrkirche 1992 renoviert, sie erhielt einen farbigen Innenanstrich. Zelebrationsaltar, Ambo, Taufbecken und Tabernakeltür wurden durch den Kölner Künstler Hein Gernot neu geschaffen. Durch eine große Spende konnte 2003 eine Truhenorgel anschafft werden, die nun einen flexiblen Einsatz von Musik im Gottesdienst ermöglicht.

Die Kirche hat Sitzplätze in den Bänken. Sie ist täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (im Winter bis 17:00 Uhr).

Ihre Adresse lautet: Kirchstr. 19, 53639 Königswinter

Kirche außen Kirche inne